Fips und Listeria in Neuseeland

Geschichte einer Hochzeitsreise
 

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Fazit ... (11.12.)

Eine Reise geht zu Ende und was wäre so ein kleiner Ausflug ohne abschließendes Fazit.

Praktisch alle Kiwis die wir gesehen haben war extrem höflich, freundlich und hilfsbereit. Angefangen vom Hotelier bis zur Passantin am Gehsteig die uns gefragt hat, ob sie uns helfen kann.

Neuseeland ist definitiv eine Reise wert. Für die Nordinsel sind 3 Wochen gerade so genug wenn man nicht die ganze Zeit im Auto verbringen will.

Die Landschaften, die unterschiedlichen "Klimazonen", von Düne bis Urwald, von Gletscher bis Strand, von Dessert Road bis zum Vulkan und Geysiren ist alles dabei was das Urlauberherz begehrt.

Die Städte waren unserer Meinung nach nicht so sehenswert wie die Landschaft und Leute rundherum. Wir sind halt aber auch nicht die klassischen Museumsbesucher. (Wobei man Auckland und Wellington durchaus einen Besuch abstatten kann.)

Radfahrer sind hier am Motorway durchaus üblich.

Wir haben hier echt viele Oldtimer - teils in erbärmlichen und teils in hervorragendem Zustand - gesehen.

Good Bye, Arrivederci und Auf Wiedersehen Neuseeland!

Und nur das ihr es auch gesehen habt. Wir präsentieren einen Newzealand Christmas Tree:



Worauf wir uns schon freuen:

Guten Kaffee, Schwarzbrot, das eigene Bett ;-) und last but not least auf euch alle :-D

Ganz zum Schluss noch eine (grobe) Karte über unsere gesamte Reiseroute.


10.12.14 23:19, kommentieren

Aucklander ... (10.12.)

Heute früh hat es gleich mal nach Regen ausgesehen also lange Jeans angezogen und ab in den Bus nach Auckland City. Heute machen wir die Tour mit dem HopOn HopOff Bus quer durch die Stadt. Der Startpunkt ist am Hafen und schau an, die Sonne kommt heraus.

Der erste Stopp ist beim Rosengarten wo ähnlich wie in Wellington eine Unzahl unterschiedlicher Rosen gezüchtet werden und zum großen Teil in voller Pracht stehen.

Danach geht es weiter zum Mt. Eden, dem höchsten natürliche Punkt in Auckland und eigentlich einem von 48 Vulkanen in der Stadt. Der Lohn für die letzten 500m wirklich steilem Aufstieg ist ein wundervoller Ausblick über die ganze Stadt nach allen Seiten.

Die Reise geht weiter und führt uns an insgesamt 14 große Sehenswürdigkeiten in dieser Stadt. Wir haben nur Zeit für einige und deswegen geht es schon zur letzten in der heutigen Runde.

Der Sky Tower ist das höchste Gebäude in ganz Neuseeland und darf daher nicht fehlen. Entgegen manchen anderen Touristen haben wir uns für die Besichtigungsvariante ohne Spaziergang außen am Turm und auch ohne Sprung vom Turm entschieden. Nach einer Aufzugsfahrt von nur 40 sec. ist man schon am 51. Stock und damit auf den unteren Ebenen des Turms angekommen.  



Mit einem 2. Aufzug geht es dann hoch bis in den 60. Stock und das ist auch die höchste öffentliche Ebene die einen wundervollen Ausblick auf Downtown Auckland bietet.

Erkenntnisse von heute und weiteren keine Ahnung wie vielen km im Bus und zu Fuß:

  1. Last Christmas am Strand bei +25°C kann wirklich gar nichts! (Nachtrag zu Raglan)
  2. "The Weather is unpredictable" stimmt hier wirklich.
  3. Der Aufstieg zu einem inaktiven Vulkan kann trotzdem schweißtreibend sein.
  4. Ein Subway taugt durchaus als Frühstückslokal

Heute gibts keine Karte da wir ja nur in Auckland unterwegs waren.


10.12.14 08:18, kommentieren

back to the roots ... (09.12.)

Gestern hat es keinen Blogeintrag gegeben und warum?

Ganz einfach. Wir waren nur am Vormittag kurz unterwegs um uns die "Bridal Veil Falls" anzusehen. Die höchsten (55 m) Wasserfälle die wir bisher hier zu Gesicht bekommen haben.

Den Rest des Tages sind wir nur faul am Strand herumgelegen und haben die Sonne und das traumhafte Wetter genossen. War herrlich entspannend, da die viele Fahrerei und das Besichtigungsprogramm schon schlaucht.



Heute dann mit dem Auto nach Auckland und erst mal zur Tankstelle. Volltanken, durch die Waschstraße und Auto aussaugen damit wir es ordnungsgemäß zurückgeben können.

Dann über die bevorstehende Odyssee informiert. Eine Busfahrt von unserem Hotel in die Innenstadt von Auckland dauert (mit ein Mal umsteigen) ca. 1:15 Std. Dort angekommen dann mal in die Tourist Information und über die Möglichkeiten für Morgen informiert.



Für heute war dann nicht mehr viel zu tun und so haben wir die Fähre nach Devonport genommen. Das ist eine Halbinsel die den Hafen von Auckland begrenzt. Ein netter Spaziergang, einen Kaffee und eine Kugel Eis später sind wir gerade noch trocken wieder in den Bus zum Hotel gekommen.

Erkenntnisse von gestern, heute und weiteren 230 km:

  1. Schwarzer Sand wird in der Sonne echt heiß!
  2. Es gibt auch bei +25 °C Nebel (über schwarzem Sand wenn die Sonne drauf heizt)
  3. Auch in Auckland sperrt praktisch alles - außer Restaurants - um 17:00 Uhr zu.
  4. Fast alle bisher hier im Blog gezeigten Fotos sind von Ingrid.

Abschluss für die Statistiker:
Gefahrene km: 3.347
Gesamt verbrauchter Benzin: 215,81 l
Gesamt vertankt: NZ$ 443,--
Durchschnittsverbrauch von 6,45 l/100km
Durchschnittspreis von 2,053 NZ$/l (entspricht etwa 1,37 EUR/l).
Längste Etappe bisher am 06.12. mit 569 km
Kürzeste Etappe bisher am 02.12. mit 28 km

Noch mehr Statistik:
Bisher geschossene Fotos Robert: 1.264
Bisher geschossene Fotos Ingrid: 1.881
und damit gibt es für fast jeden gefahrenen km auch ein Foto ;-)



9.12.14 09:06, kommentieren

illuminates the ceiling ... (07.12.)

Heute Früh sind die berühmten "Glow Worm Caves" dran. Wir haben gestern schon gebucht und unsere Tour startet um 10:00 Uhr. Erst mal ab in den Bus und ca. 20 min. zum Höhleneingang gefahren. Der Weg war zwar nicht allzuweit aber dafür eine Schotterpiste und mit Schlaglöchern übersät.

Beim Eingang gibts noch einen Helm mit Grubenlicht und dann gehts in die Höhle. Erst mal ein paar Minuten an die Dunkelheit gewöhnen ganz ohne Licht und schön langsam sieht man sie. 10.000 wahrscheinlich eher 100.000 kleine grün leuchtende Punkte an der Decke der Höhle. Echt beeindruckend! Noch besser wird es dann auf einem relativ kleinen Schlauchboot als wir einen durch die Höhle verlaufenden Bachlauf entlang fahren.



Danach geht es noch in eine weiter Höhle: eine - leider schon großteils inaktive = ausgetrocknete - Tropfsteinhöhle. Traumhafte Konstellationen von Stalaktiten und Stalagmiten sowie einige fossile Funde sind zu sehen. Das ganze gut aufbereitet und gut geschützt vor Beschädigung durch die Touristen.



Danach ein kurzer Hopser von rund 100 km nach Raglan an DEN Surfer Beach von Neuseeland. Da leider Regenwolken herumziehen treibt es uns vom Strand an den hoteleigenen Whirlpool zum Entspannen. Mal sehen wie das Wetter morgen wird.

Erkenntnisse von heute und weiteren 116 km:
Höhlen sind hier deutlich wärmer als erwartet
Über manches was die hier Straße nennen würde ich nicht mal zu Fuß gehen geschweige denn mit einem Auto fahren.
So ein kleiner Whirlpool hat schon was ...


7.12.14 05:53, kommentieren