Fips und Listeria in Neuseeland

Geschichte einer Hochzeitsreise
 

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It's a Kiwi thing ... (02.12.)

Den Anfang des Tages macht - nach einem Frühstück - ein Besuch im Rainbow Spring Kiwi Resort. Das ist ein nicht allzugroßer aber mit viel Liebe aufgebauter Zoo über die hier einheimische Fauna und Flora. Durch das ganze Gelände siehen sich kleine Bäche und in den Teichen kann man riesige Regenbogenforellen sehen.

Das Highlight hier ist die Führung durch die Kiwi Aufzuchtstation in der Kiwi-Eier ausgebrütet und die Jungtiere großgezogen werden bevor sie dann mit ca 1 kg ausgewildert werden.

Die Tiere sind echt groß. Das frisch geschlüpfte Jungtier hat ca 400g und ist etwa so groß wie eine Taube, ausgewildert wird mit ca 1 kg und der Größe eines Huhns und die großen ausgewachsenen Tiere haben ca. Größe und Gewicht einer Gans.



Um die Mittagszeit haben wir einen ca 1,5 stündigen Rundgang zum Sulphor Point gemacht und uns die nach H2S (für alle nicht Chemiker: Schwefelwasserstoff ist für den Geruch fauer Eier zuständig) stinkende - aber ansonsten wunderschöne und beeindruckende - Gegend angesehen.



Leider gibt es offensichtlich an diesem großen See nur ein einziges Boot mit dem man eine Rundfahrt hätte machen können und das auch nur um 07:00 Uhr und um 12:00 Uhr. Nachmittags und Abends gibt es sowas hier nicht. Klingt komisch; ist aber so.

Also ab in den Kuirau Park direkt in Rotorua in dem man nicht nur gemütlich einen Nachmittag verbringen kann, sondern ganz nebenbei auch noch dampfende Tümpel und blubbernde Schlammlöcher besichtigt.



Erkenntnisse von heute und weiteren 30 km:

  1. Rotorua ist eine relativ große Stadt die voll und ganz auf Tourismus ausgelegt ist.
  2. Man versucht auch in Neuseeland den Touristen das Geld aus der Tasche zu ziehen.
  3. Zum Glück aber bisher nur hier ;-)
  4. Schwäne gibts hier fast nur in Schwarz

2.12.14 05:37, kommentieren

In einem Land vor unserer Zeit ... (01.12.)

... tschuldigung falscher Film. Der Herr der Ringe läßt heute grüßen!

Nach einem guten Frühstück und einem sehr netten Plausch mit unserer Vermieterin haben wir uns aufgemacht Hobbingen zu erkunden. Die Tickets haben wir schon in Paihia gebucht und so standen wir guter Dinge im Info-Center und konnten sogar mit einer früheren Tour mitfahren.


Mit dem Bus gehts vom Stadtzentrum ab zum Movie-Set. Der Weg dorthin dauert etwa 15 min. Kurz unseren Guide Sarah aufgegabelt und schon gibt es Infos und über 40 Hobberholes zu besichtigen. Das Ganze ist gut organisiert, nur das fotografieren ohne Touristen am Bild ist echt nicht einfach.

Insgesamt aber viel über die Gegend, den Film, die Gewohnheiten des Regisseurs (wenn er etwas will, koste es was es wolle) und das Set gelernt und schöne Fotos gemacht. Das bisschen Regen (3x) dass uns am Weg erwischt hat, ist fast nicht aufgefallen.



Dann auf den Highway und ab nach Rotorua wo wir die nächsten 2 Nächte geplant haben. Das Motel, dass wir gebucht haben ist zwar nicht das allerneueste, aber nett und wir haben unseren eigenen Whirlpool in der Suite.

Eigentlich wollten wir heute abend vor dem Abendessen noch eine Bootsfahrt auf dem Lake Rotorua machen, aber das haben wir die Rechnung ohne den Wirt ähhh ... ohne die Boottourenplaner gemacht. Heute abend gibt es keine Touren mehr und deshalb haben wir einen netten Spaziergang am Seeufer gemacht.   

Erkenntnisse von heute und weiteren 140 km:

  1. New Zealand can give you all 4 seasons at one day. Danke Sarah (Guide in Hobbiton) für diese Weisheit; Es stimmt!
  2. Bussitze sind auch in Neuseeland zu schmal für eine Person
  3. In einer Eat Streat (sic!) wird man nicht gegessen, dafür kann man dort gut essen ...
  4. Schafe halten auch Touristenbusse auf wenn sie zu hunderten die Straße überqueren.



1.12.14 07:53, kommentieren

Eine Bootsfahrt die ist lustig ... (30.11.)

Der Wettergott ist uns heute wieder gewogen gewesen und so konnten wir unsere Bootfahrt entlang der Coromandel Peninsula bei strahlendem Sonnenschein starten. Der Blick vom Boot aus auf die Küstenlinie die wir gestern teilweise zu Fuß erkundet haben war bei diesem Wetter beeindruckend.

Scotty, der Captain unseres Bootes, hat sein Bestes gegeben uns trotz einer mäßigen Brise und einigen anderen Booten nicht zu sehr nass zu spritzen und uns die Geschichte und Geschichten der Gegend näher zu bringen.



Die Fahrt von Whitianga nach Tauranga war geprägt von gefühlten 25.741 Höhenmetern und einer nicht Enden wollenden Anzahl von Spitzkehren und engen Kurven.

In Tauranga angekommen haben wir festgestellt, dass das eine ziemlich große Stadt ist. Nachgegoogelt ist sie mit ca. 110.000 Einwohnern die siebentgrößte Stadt Neuseelands mit einem großen Hafen und stellt den Beginn der "Bay of Plenty" dar. Die längsten und schönsten Badestrände Neuseelands



Das zweite Highlight nach der Bootsfahrt am Vormittag war eindeutig das Abendessen, dass wir auf Empfehlung unseres Unterkunftgebers im Lokal "Postbank" genossen haben. Die Speisekarte wurde stilgerecht in einem Kuvert als Brief ausgeliefert, die Nachspeisenkarte als Postkarte und das alles im Ambiente einer alten englischen Bibliothek. Fine Dining vom feinsten mit hervorragender Küche (Lachs und Rindfleisch), sehr guten Weinen, einer spitzenmäßigen Käseplatte und einer "dark chocolate Tarte" zum hineinlegen.



Erkenntnisse von heute und weiteren 200 km:

  1. Empfehlungen von Hoteliers bzgl. Essen waren bisher alle super.
  2. Es fahren hier sehr viele Nissan, Honda und Mazda herum, in der Oberklasse finden sich sehr viele BMW und Audi.
  3. Die bevorzugte LKW Marke hier heißt Isuzu.
  4. Es gibt hier fast so viele Golfklubs wie Kreisverkehre und Friedhöfe zusammen.
  5. Automatik-Getriebe machen beim Bergabfahren keinen Spaß.



30.11.14 08:51, kommentieren

Beachboy and -girl ... (29.11.)

Wettervorhersage für heute: friendly

Also Sachen gepackt und ab zum Strand "Hahei Beach" - Urlaubstag war geplant. Ein kurzer Pitstop beim Aussichtspunkt und dann wirklich an den Strand ... und dann haben 2 Dinge nicht gepasst. Wasser von unten (zu kalt) und Wasser von oben (Regen).


Sachen wieder zusammengepackt und umgeplant Den restlichen Vormittag und den halben Nachtmittag in der Therme "Lost Hot Spring" verbracht. 3 unterschiedliche warme Aussenbecken laden im "Dschungel" zum Baden ein. Der Großteil der Gäste dort hat wohl irgendein Package gebucht und sich direkt im Wasser mit Früchten und Cocktails aus dem Leben befördert.

Danach nochmal Beach geplant, diesmal aber der "Hot Water Beach". Dort kann man +/- 2 Stunden um die Ebbe im Sand seinen persönlichen Pool bauen, der dann von Thermalwasser gespeist bis zu 60°C haben kann. Davor gabs jedoch mal was in den Magen bei der "Hot Water Brewery" wo wir köstliches Bier und ebenso köstliche Lamm-Burger als verspätetes Mittagessen genossen haben.

Mit Spaten (geliehen vom Hotelier) bewaffnet am Hot Water Beach angekommen stellt man fest, dass mindestens noch 300 andere Verrückte das gleiche vorhaben. Die Warmwasserstellen findet man einfach mit den Füßen im Sand. Dort wo es nicht zu heiß und nicht zu kalt ist kann man graben, wenn das Meer einen läßt.

Auf Grund zu vieler Schaufelwilliger auf der einen Seite und zu wenigen Schaufeln auf unserer Seite haben wir uns dann im Warmwasser nur die Füße gewärmt und sind dann wieder ins Hotel gefahren.


Erkenntnisse von heute und weiteren 160 km:

  1. friendly Weather kann durchaus mal 45-60 min Regen beinhalten und Wanderungen sind tunlichst zu unterlassen.
  2. Mit warmen Wasser kann man hunderte Touristen dazu bringen einen Strand umzugraben.
  3. Lamm kann echt sehr gut sein
  4. Wo viele Kreisverkehre sind finden sich mindestens ebensoviel Friedhöfe direkt am Highway.
  5. Die Welt muss sich glaube ich erst daran gewöhnen, dass ich abbiegen will wenn sich mein Scheibenwischer bewegt.
  6. Am Geburtsag der Queen dürfen Hunde nicht an den Strand (so gelesen auf diversen Hinweistafeln am Strand)

29.11.14 07:16, kommentieren