Fips und Listeria in Neuseeland

Geschichte einer Hochzeitsreise
 

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Normal? Abnormal? Geothermal! ... (03.12.)

Heute hieß es zeitig aufstehen und raus aus Rotorua ab in Richtung Taupo. Auf dem Weg haben wir mehrere Zwischenstopps eingeplant und auch erfolgreich absolviert.

1. Halt: Orakei Korako
Liest sich in der Beschreibung weit aus weniger spannend und begeisternd als es real ist. Im Vergleich zu gestern, wo wie für 1 Geysier und 2 Schlammlöcher NZ$ 70,-- pP hätten bezahlen sollen, haben wir hier für einen 1,5 stündigen Rundwanderweg mit vielen Ausblicken und Einblicken in eine heiße Welt nur die Hälfte bezahlt und deutlich mehr bekommen.
 


Hier fließt heißes Wasser und auch heißer Schlamm zu hauf. Es dampft, sprudelt und blubbert aus jedem noch so kleinen Loch am Wegesrand.



2. Halt: Huka Falls Boat Cruises
Mit einem schönen roten Boot geht es den Fluss hinauf zu den Huka Falls. Einem großen Wasserfall bei dem pro Sekunde ca 40 m³ Wasser nach unten stürzen. Die Fahrt am Fluss verläuft abwechselungsreich dank der Erzählungen unseres Kapitäns der über die Gegend einiges zu berichten weiß. Das örtliche Geothermal-Kraftwerk war das erste und älteste und bringt mit ca 190 MW ca. 3,8% des gesammten Stomverbrauchs von Neuseeland.



3. Halt: Lava Glass
Auf dem Weg nach Taupo ist uns ein kleines Hinweisschild aufgefallen, das auf eine Glasbläserei aufmerksam gemacht hat. Also kurzer ungeplanter Stopp, hinein ins Geschäft und wow .... Glaskunst auf höchster Stufe. Diverse Lampen, Vasen, Fläschchen, Schüsseln, Deco-Elemente bis hin zu Christbaumkugeln in allen möglichen und unmöglichen Formen und Farben.



Trotzdem wir eigentlich keinen langen Stopp geplant haben, konnten wir uns von den Fertigkeiten dieser Menschen kaum losreißen und haben über 1,5 Stunden zugesehen wie Glas dort verarbeitet wird.

4. Halt: Taupo
Am Ziel unserer heutigen Tagesetappe angekommen staunten wir nicht schlecht über die Einfahrt zu unsrem Hotel, das wohl eher als Hotel-Ortschaft zu bezeichnen ist und unzählige Häuser und Wohnungen umfasst.

Vor dem Abendessen gab es noch einen kleinen Spaziergang am Ufer des "Lake Taupo" mit hervorragendem Blick auf "Mt. Ruhapeu" (2.790m), auf dem man Glettscherschifahren kann.



Erkenntnisse von heute und weiteren 150 km:

  1. Auch Navis können sich irren!
  2. Braune Hinweistafeln (Sehenswürdigkeiten) irren sich nie!
  3. Es gibt auch genießbaren Kaffee (d.h. nicht Löskaffee) auf dieser Insel.
  4. Öffentliche Toiletten gibt es hier sehr viele und alle sind extrem sauber und gepflegt.
  5. Hinweisschilder auf fast alles und jedes gibt es in allen möglichen Größen, Farben und Formen und hängen auf allem. Von Bäumen bis zu Verkehrsschildern.


3.12.14 06:32

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